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Pressestimmen

Schwäbische Zeitung
Valerij Petasch: geistvoll, poetisch und virtuos.
"... der von anderen Petasch-Konzerten in Erinnerung haftende große Eindruck vertiefte sich erneut ... Zauber und Faszination erwachten ... Frederic Chopin nimmt im umfangreichen Repertoire des Pianisten einen zentralen Platz ein. Hier entfaltet sich seine technische Brillanz, seine poetische Gestaltungsfähigkeit mit am intensivsten, wie das Scherzo cis-moll ... verdeutlichte ... Valerij Petasch "erzählt" am Flügel, verborgene Stimmungen entschlüsselt er und das spielerische Beiwerk an Läufen, Melismen und Arpeggien streut er wie selbstverständlich ein ..."

Allgäuer Zeitung Füssen
Ein Poet und Maler am Klavier
"... seine Eigenkompositionen waren gleich seinen Zeichnungen fließende, pastellfarbig leuchtende Stimmungsmalereien, Synthesen aus Klang, Licht und Raum. Feinsinnig, phantasievoll und äußerst virtuos vorgetragen, bildeten sie einen Höhepunkt eines außergewöhnlichen Vernissage-Konzertes."

Mitreißende Klassik
Romantische Kammermusik in Wangen im Allgäu
"... Ein Kammermusikabend, wie man sich ihn nicht schöner wünschen kann. Valerij Petasch (Klavier), Paula Möckel (Violine), Rainer Möckel (Viola), Karl-Heinz (Violoncello) ... Höhepunkt des Abends war das Klavierquartett A-Dur von Johannes Brahms ... mitreißend, begeisternd war die Interpretation des Klavierquartettes. Die Solisten -- jeder ein Meister seines Instruments -- ... der "Motor" war Valerij Petasch am Flügel. Der routinierte, mit perfekter Technik spielende Pianist trug mit dazu bei, die Brahm'schen Intensionen dem Hörer nahe zu bringen -- begeisterter Beifall ... als Zugabe noch einmal das Scherzo in seinem ganzen rhythmisch romantischen Flair."

Süddeutsche Zeitung
Gilchinger Kunstwoche: Vernissage "Valerij Petasch in Bild und Ton"

"... mit raffinierter und ausgereifter Technik bespielt Valerij Petasch sein Instrument ... man könnte den Klängen stundenlang lauschen, ohne in Langweile zu verfallen ... Die Musik lässt dem Hörer Raum, den eigenen Empfindungen nachzuspüren ... Die Bilder des Malers Valerij Petasch korrespondieren mit seiner Musik ... die Bilder erschließen sich durch die Musik und die Musik durch die Bilder ... ein außergewöhnlicher Abend. "

Tiroler Tageszeitung Innsbruck-Reutte
"... Valerij Petasch, ein hinreißender Virtuose am Konzertflügel, ein Poet am Bechstein ... bestach durch außerordentlich differenzierte, überwältigend schön gestaltete Kompositionen ... brillant mit glitzernden Passagen und verträumten Ausdrucksmomenten ... am Ende eigene Werke, welch ein phantasievoller und empfindsamer Komponist, das Publikum war fasziniert ... der Künstler gab eine Reihe von Zugaben, eine schöner als die andere."

Luxembourg Wort
Chateau Bourglinster (aus der französischen Rezension)
"
... Valerij Petasch glänzte mit seiner Virtuosität voller Frische aus kristallklaren Quellen, die sich ganz natürlich zur Leidenschaft für Gefühl und Spiel entwickelte ... betörende Interpretation ... nach vielen, in ihrem Glanz kaum zu beschreibenden "Edelsteinen".
Die wunderbare Überraschung: Valerij Petasch als Komponist ... Die Harmonie seiner Arbeiten gründet in unendlich nuanciertem und vielsagendem Können mit oft unerwartetem Farbspiel, als ob die Kompositionen gemalt wären ..."

 
Südkurier Meersburg
"... großartige Tongemälde mit allen Finessen seines pianistischen Könnens, das man nur als fabelhaft bezeichnen kann ...filigrane Tasten-"Etuden" weiteten sich zu schwelgerischer Melodik, Terzenfolgen, Arpeggien, chromatische Passagen wurden im Wortsinn "spielerisch" ... der enthusiastische Beifall des Publikums war mehr als berechtigt. ...zu den Eigenkompositionen: ...tonale Werke allesamt, wenngleich harmonisch eigenwillig in breiter Farbigkeit ... man wird von Valerij Petasch noch hören, dem Pianisten wie dem Komponisten."


Westdeutsche Zeitung - Chopin-Klavierkonzert mit der Philarmonia Hungarica, Solist Valerij Petasch
"...mit Valerij Petasch hatte die Philarmonia Hungarica einen virtuosen Interpreten mit sanftem Anschlag gewonnen, der sensibel die romantische Melancholie und schwermütige Poesie Chopins herausarbeitete, um am Ende mit verhaltener Fröhlichkeit einen leisen Ausklang zu finden ...
Als Petasch nach großem Applaus einen geradezu träumerischen Chopin-Walzer als Zugabe spielte, brandete enthusiastischer Beifall auf ...
... Solist und Orchester, die Philarmonia Hungarica unter der souveränen Leitung von Prof. George Alexander Albrecht, beglückten sich gegenseitig ..."

 

Süddeutsche Zeitung
Einweihung des Bösendorfer in Leutkirch

 „…..Petasch begann bezeichnenderweise mit Schuberts Impromptus Ges-Dur und Es-Dur, diese sehr bedächtig angehend. Bereits hier gefiel seine Fähigkeit zum sanften Anschlag, der jegliche Härte der Perkussion aufhebt und die feinsten Klangnuancen des Instruments ausschöpft. Wunderschön, wie lange er jeweils das Klanggut ausklingen ließ. Bei den nachfolgenden  Walzern in As-Dur und cis-moll von Chopin wurde die Ausdruckskraft durch markant gesetzte Rubati erhöht. Liszts Bearbeitung von Schubert-Walzern unter dem Titel „Soirées de Vienne“ schloss elegant den Kreis der romantischen Seelenverwandtschaft dieser Tonschöpfer und löste die ersten Bravorufe aus……. Ein grandioser Konzertabend, der den Künstler danach noch mit zahlreichen persönlichen Huldigungen überhäufte.“

 

Südkurier Konstanz-Meßkirch
Klavier-Soirée im Meßkircher Schloss
„…..Die Zuhörer erlebten einen bescheiden auftretenden Künstler, keinen „Klavierlöwen“ alter Schule, der sich ganz in den Dienst der Interpretation stellte. Valerij Petasch verfügt über eine staunenswerte Technik, die er ohne unnötige Körperbewegungen einsetzt, eine gepflegte Anschlagskultur, vor allem im Pianobereich, und phrasiert die Melismen liebevoll bis in die einzelnen Töne hinein.“

 Rheinische Post
Klavierkonzert im Herrenhaus von Hohenbusch - Erkelenz
„…. In kammermusikalischer Atmosphäre stand Musik der Romantik im Mittelpunkt der ersten Konzerthälfte. Drei Werke Chopins markierten nach Glucks „Melodie“ den Beginn dieses Abschnitts. Dabei nutzte Petasch vom ersten bis zum letzten Ton das Volumen des großen Konzertflügels voll aus. …..Beim folgenden Impromptu wechselten sich kraftvolle Sprünge und filigrane Läufe ab. …… Sowohl „Wiener Abende“ als auch „Erlkönig“ (Anm.: Liszt-Bearbeitungen von Schubertliedern) überzeugten durch monumentale Klänge.“

 

Südkurier Überlingen-Konstanz
Klavierabend im Bsichofschoss Markdorf
„…. Wer Valerij Petasch und seine Eigenkompositionen kennt, weiß, dass der Romantik-Liebhaber mit Debussys Natursymbolik ebenso umgehen kann wie mit Chopins unbezwingbarem Charme…….. Dicht und stringent spielt er … den balladesken Ton aus Chopins g-moll Ballade aus. Souverän nimmt er das in schweren Oktavengängen aufsteigende Largo. Dem schwermütigen ersten Thema wird nach furios erregten Passagen ein lyrischer Gedanke entgegengesetzt. Dabei geht es Valerij Petasch keineswegs nur um Vehemenz oder Kraftrausch. Leicht, fast majestätisch meistert er Motiv- und Tonartwechsel. Effektvoll gelingen die letzten Takte in aufsteigenden Oktaven und Dezimen, die dumpfen g-moll-Akkorde des Hauptthemas, die mit dramatischer Wucht enden.“

 

Süddeutsche Zeitung
Valerij Petasch begeistert in Starnberg

 „…..Selten erlebt man einen so entspannt wirkenden Pianisten, während er auf der Klaviatur die virtuosesten Kapriolen schlägt. Doch lag es nicht nur am Vertrauen zur technischen Meisterschaft. Vielmehr ließ sich Petasch durch das brillante Rahmenwerk nicht vom Kern der Komposition ablenken und konzentrierte sich völlig auf die thematische Aussage, die irgendwo zwischen der Fingerakrobatik zu finden war. In dieser Transparenz lag sein Element: Die melodische Innigkeit, die oft von nahezu weiblicher Zartheit beseelt wirkte. Und doch vermochten die sensiblen Kantilenen Chopins, der Nocturnes Fis- und H-Dur, den kleinen Saal der Schlossberghalle selbst im Pianissimo gänzlich mit Substanz auszufüllen. Die geistige Tiefe fesselte ungemein und selbst die so störrische Tarantella, ebenfalls von Chopin, entwickelte darin eine wohltuende Geschlossenheit…. Valerij Petasch ist auch Komponist. Doch steht er darin weniger  in der Tradition der Avantgarde, als vielmehr der komponierenden Virtuosen, für die Paganini wohl als größtes Vorbild zu nennen ist. Auch Petaschs Stil ist eklektisch: Bach und Chopin in „Adagio“, erweitert auf Debussy in „Jenseits des Regenbogens“ oder auf Bohuslav Martinu verweisend in „Ballett für 10 Finger“. Pianistik pur, die entsprechend begeistert.“

 

Hellweger Anzeiger
Förderkreis Fröndenberger Stiftskonzerte feierte mit Valerij Petasch rundes Bestehen

 „…..Sein (Anm. Valerij Petaschs) Spiel hat nichts Glamouröses, wie es Liszt oder auch Chopin nachgesagt wird. Sein Bedürfnis nach Harmonie, wie er bekennt, braucht die Antwort des Publikums, den Klang des Flügels, die klare Akustik, damit er ganz bei sich ankommt, wo er „den natürlichen Klang dieser Musik“ spürt. …. Seine Eigenkompositionen passen in die Zeit ….. technische Brillanz ist nie Selbstzweck, immer gepaart mit einem hochsensiblen Gespür für feinste Nuancen …..“

 

Albbote Ulm-Münsingen  
Valerij Petaschs zu Gast bei den Münsinger Musikfreunden                                      „….Die virtuose Technik lässt sich durch intensives Üben in mühevoller Arbeit erlernen und macht wohl 80 bis 90 Prozent der Darbietungen aus. Aber da ist noch der Rest, der das Künstlerische, das Individuelle ausmacht. Und darauf hat Petasch viel Herzblut aufgewendet: Da spürte man vor allem in den Pianostellen das Gefühlvolle, da spürte man ein seelisch verinnerlichtes Musizieren……“

 

Günzburger Zeitung 20.Mai 2009  
Konzert in Wettenhausen                                                                                       „….Die Altistin Anastasia Soupovskaia aus St.Petersburg und der an der Universität Ulm lehrende Pianist Valerij Petasch gaben am Sonntag im Dominikanerkloster in Wettenhausen ein Konzert mit russischen Liedern und Klaviermusik von Chopin. Das grandiose Material der Sängerin und Technik und Interpretationskraft beider Künstler entsprachen höchsten künstlerischen Ansprüchen….. Das Konzert war ein künstlerisch außergewöhnliches Erlebnis im akustisch dafür bestens geeigneten Kaisersaal des  Klosters.“

 

Südkurier Konstanz/Bodensee 26.Mai 2009
Valerij Petaschs Klavierrezital auf Schloss Freudental – Allensbach/Bodensee

 „…..Petasch, der Romantiker am Klavier, der Chopin bei aller Melodie-Traumseligkeit (Nocturne Des-Dur) bestechend scharf konturierte, und der treffsicher agierte, fand in Michail Glinka vielleicht den ihm seelenverwandten Komponisten: „Die Lerche“, zwischen volkstümlicher Lautmalerei und duftigem Flirren irisierenden Bearbeitung, die der Pianist mit eigenen Werken umspielte. Ließ er mit impressionistischen Hüllklängen Kraniche flügelschlagend ziehen, überraschte in der „Sonatine grazioso“, was sich da alles an Rasanz entwickelte, wie die Dominanz des Themas in der Mittellage von oben und unten akkordisch angegriffen wurde. Ganz anders die Klangbild-Ballade „Jenseits des Regenbogens“ mit Variationen von Melodie und Farbe. Aber er kann auch anders: In „Carneval“ wandelten sich die Pastellfarben in jazzigen Rumba.“

 

Leonberger Kreiszeitung 21.September 2009
Valerij Petaschs spielt im Kulturcenter Pfeiffer vor großem Publikum

 „…..Das „Ständchen“ von Schubert in einer Bearbeitung von Franz Liszt scheint von der ersten Note an zu schweben. Der Pianist findet den Ton immer in der Mitte zwischen Anschlag und Tastengrund und bringt ihn dort zum Klingen. Eine lyrische, leuchtende und transparente Qualität erhält die Musik dadurch. Sie taucht viele Stücke an diesem Abend in eine entrückte Stimmung, beispielsweise auch Maurice Ravels „Pavane pour une infante defunte“. Hier wie bei all seinen Interpretationen, nimmt sich der Pianist viel Zeit, wählt langsame Tempi. Schön ist, dass er den Pedaleinsatz immer sehr präzise zu dosieren weiß. Das kommt den „Wasserspielen“ von Maurice Ravel besonders zu Gute, wo die Töne an manchen Stellen wie Kristalle in der gleißenden Sonne funkeln und an anderen wieder Dunstschwaden bilden, deren verschiedene Farben ineinander verschwimmen. Der musikalische Pointillismus gelingt ihm perfekt. ….. Weich und verträumt ist die Grundstimmung der „Variations sérieuses (opus 54) von Felix Mendelssohn Bartholdy, obgleich er die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Variationen durchaus pointiert wiedergibt und deutliche voneinander abgrenzt. Selbst Abschnitte, die ein eher schroffes und widerborstiges Wesen haben, werden unter seinen Händen gebändigt……“

 

Memminger Zeitung 8. Oktober 2009
Valerij Petaschs verzaubert seine Zuhörer im Kreuzherrnsaal

 „…..Was schmeichelt einem Gebäude von solch imposanter und zugleich filigraner Schönheit mehr als Klaviermusik? Als Valerij Petasch auf den schwarzen Flügel zugeht, verstummt das Publikum zwischen den hohen Marmorsäulen des Kreuzherrnsaals. Und als er zu spielen beginnt, legt sich ein Zauber auf die Zuhörer…… Eine Mischung aus entspanntem Einfühlen und angespannter Konzentration – die sich in einem charmanten Lächeln löst, sobald er nach dem letzten Anschlag sein Instrument loslässt – zeigt sich auch während Chopins „Walzer a-moll“. Hier wird klar, weshalb Petasch Ehrenmitglied der internationalen Chopin Society für „herausragende Chopin-Interpretation“ ist. Um sich der schwierigen Akustik des großen Saals anzupassen, ändert er das ursprüngliche Programm etwas ab. Dafür sind seine eigenen Kompositionen gut geeignet: „Durch die Finger fließen“ klingt tatsächlich, als seien die Klaviertasten etwas Weiches, Geschmeidiges. Und auch in „Carneval“ und „Ewige Bewegung“ hört (man) im harmonischen, wellenhaften Aufbau nicht nur Noten, sondern Petaschs eigene Ideen und Stimmungsbilder heraus……. Als der Pianist nach mehreren Zugaben und stehenden Ovationen das Konzert beendet, befinden sich auch ein paar seiner Schüler unter den Applaudierenden. Ihrem Lehrer ist an diesem großartigen Abend definitiv gelungen, was er ihnen stets zu vermitteln versucht: das Herz der Tasten zu erreichen und damit das Herz der Zuhörer.“

 

Südkurier Konstanz 4. November 2009
Valerij Petaschs brilliert bei seinem Klavierabend in der Villa Bosch

 „…..Zu Beginn das Nocturne Des-Dur op. 27 von Chopin, der anlässlich seines 100. Geburtstages als „kühnster und stolzester Dichtergeist“ in der Tonkunst gerühmt worden war. Valerij Petasch verstand diesen Chopin als wahren Nachtgesang, zart, leise in klanglicher Zurückhaltung, abzielend auf die sich vermählenden Melodien zur Abschiedsszene. …. Zweimal Ravel: Gravitätisch die „Pavane“, möglicherweise dem italienischen Schreittanz nachempfunden, und die „Wasserspiele“, die von Petasch in spätimpressionistischer Klanglichkeit mit gleitenden Läufen nachempfunden wurden. ….. Valerij Petaschs Neigung zum Komponieren ist keineswegs eine Nebenbeschäftigung – seine Eingebungen haben Substanz…..“

Hamburger Nachrichten 7. November 2009
Valerij Petasch spielt im Festsaal des Schlosses Reinbek 

 „…..Einen stimmungsvollen Klavierabend bescherte der Pianist Valerij Petasch im Festsaal des Schlosses. Petasch, der an der Universität Ulm die Meisterklasse Klavier leitet, führte humorvoll durch das Programm, mit dem er seine Verbundenheit  zur Musik der Romantik und des Impressionismus huldigte. Mit Hingabe bot Petasch zunächst ein „Ständchen“ von Franz Schubert, um sodann in eine facettenreiche Auswahl aus Chopins Werk mit einer melancholischen Nocturne in Des-Dur, einem hoffnungsvollen Impromptu in Fis-Dur sowie einem beschwingten Walzer in Es-Dur überzugehen. Minutenlangen Applaus erntete der Virtuose für seine Interpretation des Walzers. Mit der Nocturne präsentierte sich der 30-jährige Steinway-Flügel in seiner Eleganz und Klarheit, was der Pianist sichtlich genoss…. Bei Mendelssohn-BartholdysVariations sérieuses“ und „Rondo capriccioso“ schienen er selbst und das Publikum geradezu in immer wieder in Wohlsein auflösenden Harmonien zu schwelgen…..Er applaudierte dem in vornehmem Schwarz strahlenden Tasteninstrument wie einem ebenbürtigen Partner. Dieser erwies in der sinnlichen Akustik des Festsaals wie ein eigener Virtuose den gespielten Liedern alle Ehre. Petasch schien jede tonale Nuance des Korpus zu genießen, er spielte mit jedem Nachklang, kostete jeden Farbton des kostbaren Pianofortes lustvoll aus.“

Südkurier Konstanz 12. Mai 2010
Heiteres von vier Händen
„….So nasskalt der Wind beim Klavierabend um Schloss Freudental pfiff, so heiter klang es innen vom Flügel, als Valerij Petasch von der Uni Ulm seine Soiree vor vollem Haus gab. „Leise flehen meine Lieder“ in Franz Liszts Bearbeitung des zu Herzen gehenden Schubert-Lieds: Das wies die klangliche Richtung des Abends, wo sich volkstümlich gewordene Melodie mit romantisch konzertantem Anspruch vermengte, Virtuoses sich mit launig Jazzigem anlegte. Doch zunächst die ganze Bandbreite Chopin´scher Salon-Romantik.  …..Noch zwei „Ah!“-Stücke Robert Schumanns ….., denen er sich in schwärmerischer Entrücktheit und voluminös vollgriffigem Großklang widmete. ….Und nochmal die stilistische Fortsetzung aus Petaschs Feder ….. jetzt aber verstärkt durch Uli Schinkmann, denn es ging darum vierhändig „Erinnerungen“ nachzuhängen, die sich aus halligen Klängen heraus zu auch dissonanten Gefügen aufbauten. Erfrischend die vierhändige, von den beiden Pianisten selbst bearbeitete Reminiszenz an Straußschen Konzertwalzer: „Frühlingsstimmen“ zwitscherten aus dem Diskant, unbekümmertes Brummen im Kurkapellenstil kam vom Bass, und in der Mitte trafen sich Hände, die sich auch mal über Kreuz ins Gehege kamen. …..Niccolo Paganinis Capriccio-Thema setzte Petasch fort in überraschender Manier: Vierhändig ging es sofort  swingend hinein ins Vergnügen. …. Der Meister und sein Schüler in partnerschaftlicher Gleichwertigkeit auch in der Zugabe – Erinnerungen an Santa Cruz, die Uli Schinkmann in Töne gefasst hatte. ….

 

Luxembourg Word 21. Februar 2010

Beflügelte Fantasie, feinfühlige Farben 21.Februar 2010

Der Klavierspieler und Komponist Valerij Petasch in einem ergreifenden Solokonzert im Schloss Bourglinster

Das Solokonzert des russischen Pianisten Valerij Petasch im Rittersaal hat den Musikliebhabern ein vollkommenes musikalisches Glückserlebnis vermittelt. Durch sein reines und vibrierendes Spiel, durch seine erstaunliche Fingerfertigkeit und sein Raffinement in der Umsetzung der poetischen Idee, die sein immer geschmeidiger und musikalischer Ausdruck ausstrahlte, öffnete uns der Pianist die Tore zu einer ebenso grenzenlosen wie verschiedenartigen Welt aus Eindrücken und Gefühlsregungen. Farbige und atmosphärische Stimmungen belebten die Werke von Chopin, Moszkowski, Schumann, Debussy, Ravel und Mendelssohn mit Feinfühligkeit und Ausdruckstärke. Seine eigenen Kompositionen, alle aus einem erstaunlich einheitlichen Guss, schaffen eine Symbiose zwischen Harmonie und Farbe; man entdeckt eine klangliche Traumwelt, eine Kunst aus Spiegelungen in leichten durchscheinenden Überlagerungen, ein ausdrucksvolles und ergreifendes Spiel. …

 

Südkurier Konstanz 12. Oktober 2010

Töne schweben dahin wie im Traum

Eine Sternstunde der Klaviermusik durften die Zuhörer im Rittersaal des Bischofschlosses am Sonntagabend miterleben. ….Valerij Petasch spielte im großartigen Ambiente des ehrwürdigen Saals klassische Komponisten und auch eigene Werke. …

….trotz fingerfertiger Spieltechnik werden auch noch große Gefühle vermittelt. Hochsensibel und wasserfallartig perlend gespielt die Nocturnes von Frédérik Chopin. Selbstverständlich und wie von allein scheinen die Hände von Valerij Petasch über die Tasten des Instruments zu gleiten.

Das ist Klavierspiel, wie man es nicht alle Tage hört: Die Töne schweben dahin wie im Traum und vermitteln im nächsten Moment die ganze Kraft der dramatischen Impulse dieser schwierig zu spielenden Kompositionen. …

 

Südwestpresse Ulm 16. Oktober 2010

Romantische Tastenträume bei Kerzenlicht

Ein großer Klavierabend: Valerij Petasch spielte in der Pauluskirche Schumann, Chopin, Ravel. Und Eigenkompositionen mit Duo-Partner Uli Schinkmann

Der Prophet im eigenen Land gilt nichts, sagt ein Bibelwort. Dabei ist Valerij Petasch, der deutsch-russische international erfolgreiche Pianist, Komponist und Dozent an der Uni Ulm allemal ein Glücksfall für Ulm. ….

Mit populären Werken erwies der Pianist, der selbst moderierte, den Jubilaren Schumann und Chopin seine Reverenz. Herzbewegend wie der Magier der leisen Töne den Schumann-Hit „Träumerei“ und Schuberts „Ständchen“ in der Bearbeitung Liszts auf den Tasten aussang. Pure Poesie auch bei Chopin, wo das Traumverlorene des Nocturnes cis-moll, der federleichte Charme des h-moll-Walzers oder die Innigkeit des „Wiegenlieds“ mehr betont war als das zuweilen aufblitzende leidenschaftlich dramatische Potential….

Seit einem Jahr und einem Dutzend Konzerten spielt Petasch mit Uli Schinkmann, einem jungen Zahnarzt und früheren Ulmer Uni-Meisterschüler, im Duo. Wie aus einem Guss bestach ihr vierhändiges Spiel im Mit-, Durch- und Übereinanderspielen in Petaschs Eigenkompositionen.  Besonders  fesselte der zwölfminütige Viersätzer  der  über Paganinis a-moll-Capricen-Thema mit Romantizismen und Jazz flirtet. Nach Paraphrase über  Johann Strauß´ “Frühlingsstimmenwalzer“, einem berauschenden Bravourstückchen, gab das heftig umklatschte Duo als Zugabe den „Sehnsuchtswalzer“ von Brahms.

 

Landsberger Zeitung 25. Oktober 2010

Ein großer Erzähler am Flügel – Konzert im Festsaal des historischen Rathauses in Landsberg mit Werken von Schubert, Chopin und Liszt

Schon die ersten Takte …. zeigten einen Interpreten, der bis ins kleinste Detail die Stücke gedanklich durchdrungen hat und sie perfekt darbieten kann. …

Petasch ein Künstler, der uneitel, ohne Effekthascherei das Werk in den Vordergrund stellt, sich zurücknimmt und dabei gerade durch diesen interpretatorischen Ansatz ungewöhnliche Größe annimmt. Die Werke sprechen durch ihn. Er lässt deren Intentionen vollkommen durchscheinen. …..

Ehe der Abend zu Ende war, kam der Pianist mit dem Rondo capriccioso aus op.Nr.14 von Mendelssohn-Bartholdy zu einem letzten Höhepunkt. Das heitere Werk sprühte nur so von Tempo und Kantabilität. Bravorufe folgten auf die letzten Takte.

 

Schwäbische Zeitung 7. Juni 2011

Das Augsburger Streichquartett (Ludwig Hornung, Harald Christian, Ludwig Schmalhofer und Hartmut Tröndle) und der Pianist Valerij Petasch gastierten am Sonntag im Wurzacher Schloss …. Sie  machten das Schlosskonzert zu einem musikalischen Leckerbissen.

Valerij Petasch ist in der Region ein gern gesehener Konzertpianist. ….

….. Zur Fusion aller Konzertierenden kommt es dann im Klavierquintett f-moll von Johannes Brahms. Ein konzertierendes Wechselspiel begeistert die Zuhörer, bei dem sich in  fast traumwandlerischen Exaktheit der Eine auf den Anderen verlassen kann: Das Werk hat eine dramatische Wucht und leidenschaftlichen Ausdruck. Der pochende, fast paukenartige Basston im Andante macht unruhig. Was hier ausgedrückt wird, wird bei jedem anders interpretiert werden können, doch eines bleibt: Die trotz hektischen Ineinanderverwobenseins der einzelnen Stimmen große Majestät der Musik. Wild bäumt sich hier der Satz auf, so, als spiele hier nicht eine Fünf-Mann-Besetzung sondern ein ganzes Symphonieorchester. Ein bis ins Höchste gesteigerter Ablauf beendet einen spannungsgeladenen Konzertabend mit einem mächtigen Schlussakkord.

 

Kommentar des Harfenisten Markus Noichl zum Oberstaufener Klavierabend am 14.April 2012

Leise Wehmut zieht durch die Werke von Valerij Petasch wie Kristall-Adern durch Edelsteine. Sie war diesmal besonders angebracht: Da die Schlossberg-Klinik in Oberstaufden ihre Pforten schließt, gastierte der Pianist hier zum letzten Mal.

20 Jahre sorgte er dort für Sternstunden am Flügel. Man kann nur hoffen, dass Petasch auch in Zukunft in der Region zu hören sein wird. Seine Art, die Tasten zum Klingen zu bringen, ist einzigartig. Solche "Sänger am Klavier" sind vom Aussterben bedroht und werden durch gut geschmierte Maschinisten ersetzt. Schuberts Impromptu Ges-Dur op. 90 Nr. 3 ist nun wahrlich Standart. Aber wo hört man sonst die Begleit-Figuren der linken Hand so gekonnt "schlampig" wie ein Natur-Ornament? Regelmäßig und doch verschieden wie Blätter, Kieselsteine. Lebendig eben. Da hat auch der kleinste Ton sein Eigenleben, ist voll ausgespürt. Wird, umhüllt von Seele und Aufmerksamkeit, in die Welt hinausgeschickt.

Alles was dieses Innenleben gefährdet, kalte Routine, billige Effekthascherei, versagt sich Petasch konsequent. Egal ob Werke von Chopin, Liszt, Scarlatti, Moszkowski oder seine eigenen Kompositionen: Töne werden nur so viele und so schnell produziert, wie sie fühlbar und spürbar bleiben. Für Petasch selbst und für die Zuhörer. Dass er noch nicht so weltberühmt ist, wie er es verdiente, hat wohl mit dieser strikten Verweigerung oberflächlichen Virtuosentums zu tun.

Petaschs eigene Werke können neben den Juwelen der Klavier-Literatur bestehen: Ob er in "Ewige Bewegung" mit der Idee des rastlosen perpetuum mobile spielt, in "Abendstimmung" und "Wenn die Kraniche ziehn" an himmlische Fernen rührt oder in "Karneval"  und mit Gershwin-Themen zeigt, dass er auch jazzige Rhythmen und Harmonien drauf hat: Das sind Kreationen mit Kopf, Herz und Bauch und Kostbarkeiten aus zeitgenössischer Produktion.

Nach so einem Abend hat man den Verdacht, dass in Petasch auch ein genialer Improvisateur steckt.

Ein Konzert zum "Tag des Baumes" gibt Petasch am 12. Mai, 19 Uhr, im Schloss Isny.

 

Schwäbische Zeitung Isny Kultur 15.5.2012

Dramatische Kaskaden lösen harte Akkorde-Konturen – Professor Tilzer ehrt den Baum

Ein Klavierabend zum Tag des Baumes mit dem russischen Pianisten Valerij Petasch und Betrachtungen von Professor Max von Tilzer. Wer ahnt da nicht sofort Zusammenhänge: Holz und Musik, Bäume und Romantik, Waldesrauschen. …

Valerij Petasch hatte zur Einstimmung Chopins Nocturne H-Dur gewählt, ein poetisches Nachtstück, vielen auch beklemmend bekannt seit Roman Polanskis „Der Pianist“. …

Schuberts Impromptu Ges-Dur schloss sich an, gespiegelt in durchaus russischem Sentiment. Mit dem hochvirtuosen „Waldesrauschen“ überschrieb Franz Liszt einen Ausflug in eine typisch programm-musikalische Szenerie Seiner Zeit….. Valerij Petasch,…., ließ seiner Spielfreude freien Lauf in der Eigenkomposition „Ewige Bewegung“, Überleitung zu Maurice Ravels „Wasserspielen“: Dramatische Kaskaden lösen harte Akkord-Konturen. Hier schwelgt Ravel im Klangfarbenspiel des Impressionismus. …. Valerij Petasch griff mit stupender Technik in die Tasten und ließ der „Lerche“ seines Landsmannes Michael Glinka schließlich mit perlenden Läufen, berauschenden Klangbrechungen und Arpeggien freien Flug. Eine weitere Eigenkomposition war betitelt „In silbrigen Strömungen“…… An vier Sonaten Domenico Scarlattis konnte auch der Pianist Petasch zeigen, was Horowitz dereinst salonfähig gemacht hat.

….Als Zugaben erklatschte sich das begeisterte Publikum Felix Mendelssohns „Rondo capriccioso“, und der Bogen konnte sich sodann schließen mit Chopins „Grande Valse brilliante“. ……

 

Schwäbische Zeitung Leutkirch-Isny-Bad Wurzach, 22.6.2012

Valerij Petaschs Klavierschüler brillieren im Kursaal – Vier studieren Medizin, einer hat Elektrotechnik studiert.

Ausgezeichnete junge Pianisten zeigten im Kurhaus in Bad Wurzach ihr Können. Wer nun meint, dass das für Musikstudenten ja ganz normal sei, wird überrascht sein: Vier der Vortragenden sind Medizinstudenten, und der fünfte im Bunde, der Chinese Zimeng Yang, hat Elektrotechnik studiert. …. Alle fünf Künstler sind sehr sympathisch und bescheiden. Doch auf der Bühne am Flügel legten die Pianisten eine unglaubliche Virtuosität an den Tag. Felix Zirngibl begann den Reigen mit Werken von Scarlatti und Chopin. Marco Kufner kam regelrecht ins Schwitzen bei einem Walzer von Chopin und dem ersten Satz einer Sonate von Mozart. Danach brillierte Max Wilkat mit der Variation Serieuses Opus 54 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Viele „Pianistengrößen“ schätzen dieses……Werk, dessen Thema Wilkat virtuos ……umsetzte. Victor Schulze-Zachau spielte dann Stücke von Grieg, Schumann und Liszt. Zimeng „Eddie“ Yang hatte sich für Werke von Bach und Rachmaninoff entschieden und für die Rock´n´Roll-Walzer-Variationen Opus 41 von Nikolai Kapustin. Das jazzige Klavierstück fordert Fingerfertigkeit; Yangs Finger flogen über die Tasten und begeisterten das Publikum dermaßen, dass er eine Zugabe spielen musste. Auch danach waren die Gäste noch nicht zufrieden. Valerij Petasch musste sein Können zeigen und sein Wer „Wenn die Kraniche ziehen“ vortragen. …..

 

Schwäbische Zeitung – Kultur – 29.6.2012

Das Konzert im Barocktreppenhaus des Wurzacher Schloss war es trotz der Fußball-EM ausverkauft

Im Barocktreppenhaus des Wurzacher Schlosses hat Professor Julius Berger, Violoncello, zusammen mit Valerij Petasch am Flügel gastiert. Das Duo eröffnete das Konzert mit Ludwig van Beethovens Variationen über Mozarts Thema aus der Zauberflöte „Bei Männern, welche Liebe fühlen“. Beethoven führt wie in anderen Zyklen auch hier seine Variationsmanier vor: Von einfacher Umspielung des Themas bis hin zu deren völliger Auflösung. Rhythmisch überraschende Pointen zeugen von seinem Humor, was Berger und Petasch genüsslich auskosteten.

Drei Sonaten Domenico Scarlattis schlossen sich für den Pianisten an. Klangschöne, zarte, zuweilen virtuose Kleinode, für den Klaviervirtuosen ein ideales Vorspiel zu Frederic Chopins H-Dur Nocturne und dem folgenden Scherzo cis-moll. Deutlich zu spüren war: Hier ist der Moskauer Pianist, Ehrenmitglied für herausragende Interpretationen der weltumspannenden Chopin-Society „Polonia“, in seinem Element.

Nach der Pause war Julius Perger solistisch an der Reihe – mit Sofia Gubaidulina und ihren Präludien von 1974. Berger schloss an das moderne Werk Bachs Adagio aus einer Solosuite unmittelbar an. Hier zeigte sich die Nähe und Verehrung, die die Komponistin für Bach habe…….Schuberts Arpeggione-Sonate bildete den Abschluss. Bezaubernd auch hier das Zusammenspiel beider Künstler, ihr ausspielendes „Blumenpflücken“, ihr romantisches sich Versenken in die melancholischen Schattierungen der Schubertschen Themen.

Das reich belohnte Publikum bedankte sich abermals für zwei Zugaben: Der Schwan aus Camille Sint-Saens`Karneval der Tiere und Richard Wagners „Lied an den holden Abendstern“ in eine Bearbeitung für Cello und Piano aus seiner Oper Lohengrin.

 

Allgäuer Zeitung – 6.11.2012

Elfentanz und Frühlingsstimmen – Klaviervirtuosen Valerij Petasch und Sergeij Metelskij machen in Oberstaufen die November-Kühle schnell vergessen.

….Souverän gestaltet der vielgereiste, deutschstämmige Pianist …. schnell changierende Akkordläufe und erarbeitet die Melodielinien mit leidenschaftlicher Akribie. ….

Der Künstler stellt dem überraschten Publikum seinen mitgereisten Kollegen Sergeij Metelskij vor, baut kurzerhand den zweiten Teil des Konzertes komplett um und präsentiert aus seinem eigenen Schaffen Werke für Klavier zu vier Händen. „Das Klavier bietet so viele Möglichkeiten, aber mir fehlen einfach ein paar Hände, darum habe ich jemanden mitgebracht“, scherzt Petasch, der den zweiten Teil des Abends moderiert.

Dass sich dieser spontane Umbau als Glücksfall erweist, wird bereits mit dem grazilen Elfentanz deutlich. Der impressionistisch inspirierte „Kanarische Zyklus“ stellt gewiss einen Höhepunkt in Petaschs Kompositionsarbeit dar, und beide Pianisten verstehen es meisterhaft, die Facetten des dreiteiligen Werkes herauszuarbeiten und dem Klanggemälde Dimension und Tiefe zu verleihen. …..

Selbstverständlich fordert euphorischer Beifall am Ende eine Zugabe, und so lässt der bekannte „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Stauß (Sohn) die Kühle des Novemberabends schnell vergessen.

 

Schwäbische Zeitung Oberallgäu – Kultur – 24.11.2012

Laupheimer Kammerorchester und Pianist Valerij Petasch begeistern im ausverkauften Kulturhaus.

…. In diese romantische Stimmung hinein erklang Griegs Klavierkonzert a-moll. Als Solist konnte das Orchester den ausgezeichneten Pianisten Valerij Petasch gewinnen. …..

Petasch gelang es ….. vortrefflich, seine Meisterschaft zu demonstrieren, ohne das Zusammenspiel mit dem vorwiegend mit Amateuren besetzten Orchester zu dominieren. ….. Einen so hochkarätigen Gastsolisten ließ das Laupheimer Publikum nicht ohne Zugabe ziehen, und Petasch spielte gerne noch eine seiner Eigenkompositionen „Wenn die Kraniche ziehen“.

 

Südwestpresse -Ulmer Kulturspiegel vom 6.5.2013

Spannender  sinfonischer Klangmix – Pianist versank in der Welt der Klänge

….Großen Beifall zollte das sachkundige Publikum auch dem musikalischen Star des Abends, Valerij Petasch. Der Pianist, technisch ganz der strengen russischen Schule verpflichtet, erhielt seine Konzertausbildung am berühmten Tschaikowsky-Konservatorium in  Moskau.

Seit dem Jahr 2000 durch einen Lehrauftrag mit der Münsterstadt verbunden, brachte Petasch eine eher ruhige, besonnene Interpretation des passagenweise sehr feurigen Konzerts für Klavier und Orchester a-moll (op.16) von Edvard Grieg. Technisch beeindruckend versiert, nutzte Petasch den Nuancen-Reichtum des Steinway-Konzertflügels, um in tiefste Oktaven kraftvoll hinabzusteigen und als Kontrast in extrem hohen Lagen Triller-Kaskaden zu inszenieren – verbunden durch wunderbar weiche auf- und absteigende Arpeggien.

Begeisterten Applaus gab es für Petaschs Zugabe, die Eigenkomposition „Zug der Kraniche“.  Dabei hielt der Pianist, stark seriell arbeitend, durch geschickt gesetzte Tonrepetitionen die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Befreit vom vorgegebenen Klavierpart, spielte  sich der Pianist herrlich frei und versank in seine Welt der Klänge. Eingerahmt wurden die beiden Glanzstücke von großer sinfonischer Musik, die das Orchester (Orchesterverein Ulm/Neu-Ulm) mit bestechender Präzision und großem Schwung brachte. ….

 

Allgäuer Zeitung vom 10.7.2013

Fast ein Privatkonzert      Klavierabend: Valerij Petasch gibt in Unterthingau hochklassiges Programm  

…..Die private Atmosphäre ist in hohem Maße dem Pianisten zu verdanken. Zu mehreren Werken gab er kurze Einführungen, die seinem Publikum sehr dabei halfen, in das jeweilige Stück und seine Interpretation einzudringen. Auf diese Weise schuf er eine Atmosphäre gegenseitiger Zugewandtheit.

….Er (Valerij Petasch) gehört zu der großen Zahl hervorragender Künstler, die zu kennen ebenso lohnend, wie kaum möglich ist. Er begann den Abend sehr verinnerlicht mit Franz Schuberts Impromptu B-Dur.

Darauf folgten vier …. Klaviersonaten, die Domenico Scarlatti …. komponiert hat. Diese pianistischen Preziosen wurden von Valerij Petasch mit aller technischen Raffinesse geschliffen, so dass sie ihren funkelnden Glanz zeigen konnten.

Anfang des 20. Jahrhunderts komponierte Maurice Ravel „Gaspard de la nuit“ ganz bewusst  als virtuose Herausforderung. … Traumhaft war auch die Wiedergabe, bei der beherrschte Virtuosität nur Mittel zum Zweck einer eindringlichen Interpretation war.

…. Bei Franz Liszts „Tarantella“ erwartet man ein Feuerwerk spanisch angehauchter Klavierkunst, und bei Petasch konnte man sicher sein, dass er sie mit Vehemenz vollführt.

 

Südkurier
Konzerterlebnis mit Valerij Petasch
Mit dem russischen Pianisten Valerij Petasch hat die Organisatorin der Rathauskonzerte, Sigrid Miller, einen hochkarätigen Künstler für ein Klavierkonzert gewonnen, der nach ihren Plänen für das nächste Jahr den Auftakt bilden soll für eine Reihe von Klavierkonzerten mit Solisten aus verschiedenen Ländern und Kontinenten.
Valerij Petasch ist ein Multitalent, Klaviervirtuose, Komponist, verbaler Interpret, Maler und nicht zuletzt ein Charmeur, der es versteht, sein Publikum mit seinen Ansagen von Beginn an für sich zu gewinnen. ....
Der Ehrenpreisträger der Internationalen Chopin-Gesellschaft erklärte seine Geistesverwandtschaft mit Frédéric Chopin 1810-1849) mit den Worten: "Ich bin mein ganzes Leben mit Chopin befreundet seit ich an seinem Grab in Paris stand, Tränen weinte und seinen Geist spürte. Vor allem das Improvisatorische von Chopin hat es ihm angetan, mit dem dieser das Publikum seiner Pariser Konzerte begeisterte. Daher begann Petasch sein Programm auch mit Chopins Nocturne b-moll, mit den Tänzen Walzer und der zackigen Mazurka. Inspiration holte er sich auch vor kurzem bei einem Besuch im Schumann-Haus in Zwickau für eine Interpretation von Robert Schumanns Träumerei (1810-1856), Intermezzo und Aufschwung.
In seinen Eigenkompositionen, die er "Zwei Ausflüge in die Kindheit nennt", nimmt er orientalische Musikelemente auf und beschreibt damit die Weite der Steppen Kasachistan, wo er geboren wurde, nachdem sein deutschstämmiger Vater und seine russische Mutter dorthin deportiert worden waren.
Eine frisch geschriebene Komposition mit dem Titel "Atlantis" präsentierte er dem Sipplinger Publikum sogar als Premiere. Der Mythos der versunkenen legendären Stadt beflügelte seine Phantasie zu kräftigen, die Katastrophe bescheibenden Akkorden, um dann zu den letzten, hauchzarten Tönen des Untergangs zu verklingen.
Mit  Klassikern wie Domenico Scarlatti (1685-1757) und Franz Liszt (1811-1886) ist sein zweistündiges Konzert angereichert und zum fulminanten Finale wieder Chopin mit Scherzo b-moll . Ohne Zugabe entließ ihn das Publikum nicht. Mit zwei weiteren Eigenkompositionen ...... zauberte er eine Stimmung des Abschieds und des Herbst des Lebens zum definitiven Schluss eines beeindruckenden Klavierkonzertes im Sipplinger Rathaussaal.

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